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Infos zu Uhrenmarken/Hersteller

(Bei den Zeichen rechts der Firmenlogos handelt es sich jeweils um die Punzen bzw. (>Bildmarken) die in Gehäuse und Werk verwendet wurden)

Übersicht und Beschreibung der Marken
A. Lange & Söhne | Alpina | Angelus | Audemars Piguet | Berna | Breitling | Buren | Cortébert | Doxa | Elgin | Excelsior Park | Girard-Perregaux | Hamilton | Hampden | Heuer | IWC | Jaeger-LeCoultre | LeCoultre | Lemania | Leonidas | Le Phare | Longines | Meylan | Minerva | H.Y. Moser | Movado | Omega | Patek Philippe | Seeland | Tissot | Ulysse Nardin | Union Horlogere | Vacheron & Constantin | Waltham | Zenith |



Firmengründung: 1845
Firmensitz: Glashütte/Deutschland
im Internet: >http://www.alange-soehne.com
Kurzbeschreibung: Renommierteste deutsche Taschenuhrfirma und zugleich bis 1945 die bedeutenste Firma in dem Uhrenzentrum Glashütte. 1845 von Ferdinand Adolf Lange zugleich mit einer Lehrwerkstatt gegründet. Lange baute eine für seine Zeit sehr moderne Uhrenproduktion auf. Er ersetzte die Drehbögen der Arbeiter an den Drehstühlen durch Schwungräder, entwickelte neue Werkzeugmaschinen, führte das metrische Masssystem ein und als Feinstmessgerät das Mikrometer. Er beabsichtigte, hochwertige Taschenuhren mit Ankerhemmung nach eigener Konstruktion zu bauen. Um 1850 entwickelte Lange die Glashütter Goldankerhemmung sowie um 1864 das typische Glashütter Dreiviertelplatinen-Taschenuhrkaliber. Viele später berühmt gewordene Uhrmacher gingen durch Langes Lehrwerkstatt oder arbeiteten in seiner Firma.
Geschichte:


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Firmengründung: 1883/2002
Firmensitz: Genf/Schweiz
im Internet: >http://www.alpina-watches.com
Kurzbeschreibung: Vor kurzem wieder auferstandene Uhrenmarke. Im Februar 2002 präsentierte Alpina Watch International SA eine neue Kollektion mechanischer Sportuhren unter dem Namen Alpina und trat damit das Erbe von Alpina an. Die neue Alpina-Kollektion technisch orientierter Sportuhren besteht aus 25 mechanischen Modellen, die teilweise mit hochausgereiften Funktionen brillieren. Zwei Produktfamilien mit unterschiedlichem Stil sollen verschiedene Sportler und Sportbegeisterte ansprechen.
Geschichte: Alles begann im Jahre 1883, als Gottlieb Hauser, Uhrmacher in Winterthur, die 'Schweizerische Uhrmacher-Corporation' gründete (die 'Corporation d'Horlogers Suisse'). Zahlreiche Uhrmacher traten dieser Genossenschaft bei, um Bauteile für Uhren gemeinsam einzukaufen und die Herstellung zu strukturieren. Das neue Konzept fand rasch Anerkennung. In Zusammenarbeit mit qualifizierten Herstellern begann die Verbindung, eigene Kaliber zu entwickeln und das Vertriebsnetz auszubauen. Die Rohwerke, also die Grundlage der Kaliber, wurden von der Alpina-Rohwerke-Fabrik in Genf produziert. Diese Firma gehörte Duret & Colonnaz, die auch bei der Entwicklung der ersten Alpina-Kaliber eine entscheidende Rolle spielten. Den letzten Schliff erhielten die Kaliber in Biel; ab 1890 befand sich hier der Hauptsitz der Genossenschaft. Der Erfolg stellte sich schon bald ein. In Deutschland und in Ost- und Nordeuropa wurden Vertretungen eingerichtet. Im Jahre 1901 wurde der Name 'Alpina' als Marke registriert. Zu dieser Zeit fand man den Namen 'Alpina' ausschliesslich auf dem Zifferblatt exklusiver Uhren. Von Anfang an wurden nur qualitativ hochwertige Bauteile bei der Herstellung der Alpina-Uhren verwendet, beispielsweise Breguet-Spiralen, Unruh-Reifen mit Goldschrauben und schwere goldene Gehäuse.


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Firmengründung: 1881
Firmensitz: Le Locle (Firma nicht mehr existent)
im Internet:
Kurzbeschreibung: Gründung 1881 in Le Locle durch Gustav und Albert Stolz, welche beide Schüler von Henry Sandoz, Ge schaftsführer des Hauses Tavannes waren. Im Obergeschoss eines Hauses in der Rue du Marais richteten Sie ein kleines Büro ein und liesen die zugelieferten Uhrenteile in kleinen Werkstätten zusammen bauen. Wenig später Umzug in die Rue de Jardin. Produktions-Schwerpunkt waren Anfangs Penduletten und Etui-Uhren, die als Export den deutschen, italienischen sowie russischen Markt bedienen sollten. Angélus spezialiserte sich ab 1912 zunehmend auf komplizierte Uhrwerke wie Repetitionen und Chrono- graphen, welche auch auf Austellungen und Wettbewerben 1905 in Lüttich, 1906 in Mailand und 1914 in Bern preisgekrönt wurden.
Geschichte:


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Firmengründung: 1875
Firmensitz: Le Brassus/Schweiz
im Internet: >http://www.audemarspiguet.com
Kurzbeschreibung: Uhrenfabrik, gegründet 1875 von Jules und Edouard Piguet. Fertigung von Taschenuhren feiner Qualität. Ab 1880 Firmensitz in Genf. Spezialität sind Uhren mit ewigem Kalender, Repetition, Mondphase. Nach 1955 ultraflache mechanische Armbanduhren. Heute stellt Audemars Piguet & Cie SA Armanduhren und Taschenuhren der Luxusklasse her.
Geschichte: 1875 von Jules-Louis Audemars und Edward-Auguste Piguet im Schweizer Juradorf Le Brassus gegründet, ist Audemars Piguet die älteste Manufaktur der Haute Horlogerie, die von ihren Gründerfamilien nie veräussert wurde. Heute wie damals bietet die Manufaktur mechanische Uhren mit Komplikationsmechanismen, kostbare Schmuckuhren und eine Schmucklinie an.

In jeder Phase ihrer Geschichte setzte die Manufaktur kühn auf avantgardistische Techniken und verstand es, sie in den Dienst eines handwerklichen Könnens und Wissens zu stellen. Diesem Wagemut verdankt Audemars Piguet eine Rekordzahl von Weltpremieren im Bereich der Haute Horlogerie.

Heute arbeiten 480 Personen an den drei Produktionsstandorten in der Schweiz (Le Brassus, Le Locle und Genf), während die Vertriebsfilialen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den Vereinigten Staaten 70 Beschäftigte zählen.


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Berna

Firmengründung: 1864 (vormals Droz & Cie)
Firmensitz: St. Imier (Firma nicht mehr existent)
im Internet:
Kurzbeschreibung: Berna Watch Factory SA, St. Imier. Die Firma begann 1864 als Droz & Cie und wurde 1905 in Berna Watch umfirmiert. Fertigungsschwerpunkte waren neben dem, was alle machten, Chronographen, Stoppuhren (bis 1/100 Sekunde), Repetitionen und besonders flache Uhren. Die letzten Lebenszeichen von Berna gab es 1966.
Geschichte:


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Firmengründung: 1884
Firmensitz: St-Imier/Schweiz (Gründung)
La Chaux-de-Fonds und Grenchen (Heute)
im Internet: >http://www.breitling.ch
Kurzbeschreibung: "Instruments for Professionals" lautet der Werbespruch von Breitling, den man wohl nicht übersetzen muss. Leon Breitling hatte schon bei der Gründung seines Unternehmens den Anspruch, besondere Uhren zu bauen: Chronographen. Nach wechselvoller Geschichte ist Breitling heute wieder eine Weltmarke und baut "Instrumente" in Grenchen und La-Chaux-de-Fonds.
Geschichte: Breitling ist eine Chronographenmarke und war dies erstaunlicherweise von Beginn an. Die Entstehungsgeschichte der Marke Breitling ähnelt der anderer Uhrenfirmen. Leon Breitling, Sohn deutscher Eltern, die auf der Suche nach Arbeit in die Schweiz gekommen waren, gründet im Jahre 1884, im Alter von nur 24 Jahren, eine Uhrenwerkstatt in St.- Imier im Schweizer Jura. Von Anfang an baut Leon Breitling Uhren mit Zusatzfunktionen, meist mit Stoppuhrfunktion. Bereits nach acht Jahren, 1892, werden die Geschäftsräume im Juradörfchen St. – Imier zu klein, und Breitling übersiedelt nach La-Chaux-de-Fonds, das schon damals ein uhrmacherisches Zentrum in der Schweiz ist. Bald schon folgt ein weiterer Fabrikbau, diesmal an der Rue Montbrillant. Fortan firmiert die Uhrenmanufaktur unter dem Namen "Leon G. Breitling S.A. Montbrillant Watch Company".

Im Jahr 1914 stirbt der Firmengründer, sein Sohn Gaston Breitling wird zum neuen Firmenchef. Er erweist sich jedoch als überaus erfindungsreicher, geschickter Firmeninhaber und meldet eigene Entwicklungen zum Patent an. Breitling-Uhren werden in den darauffolgenden Jahren unter den verschiedensten Namen gehandelt, und erst gegen Ende der zwanziger Jahre wird nur noch der Name Breitling verwendet. Gaston Breitling stirbt im Jahr 1927, aber erst 1932 übernimmt sein Sohn Willy die Führung des Unternehmens. Auch er verfolgt die Linie seines Vaters und Grossvaters, technisch besondere Uhren zu bauen. Unter seiner Führung entwickelt Breitling die berühmtesten Modelle: "Chronomat" im Jahr 1942 und "Navitimer", der 10 Jahre später auf den Markt kommt. Mitte der sechziger Jahre finden sich die Uhren- und Uhrwerkehersteller Breitling, Hamilton-Büren, Dubois-Depras und Heuer-Leonidas zusammen, um ein automatisches Chronographenwerk zu entwickeln. Konstruiert und gebaut wird dieses erste Armbanduhrwerk in Modulbauweise letztlich von Hamilton-Büren und Dubois-Depras, die beiden anderen Partner fungieren bei der Entwicklung mit ihrem finanziellen Engagement. Breitling verwendete das im Jahr 1969 lancierte Werk rund 300 000 mal.

In den siebziger Jahren bekommt auch Breitling die Krise der Schweizer Uhrenindustrie mit aller Härte zu spüren. Kaum jemand interessierte sich in der Zeit um 1980 für mechanische Uhren. Am 27. August 1979 wird die Schliessung des Unternehmens bekanntgegeben. Im April des selben Jahres hatte sich der heutige Breitling Inhaber Ernest Schneider bereits die Rechte bezüglich des Namen Breitling und Navitimer vertraglich gesichert.

Breitling und die Luftfahrt

Breitling hatte seit jeher eine enge Verbindung zur Luftfahrt. Willy Breitling, der Enkel des Firmengründers Leon, belieferte schon in den dreissiger Jahren das Britische Luftfahrtministerium mit Bordchronographen für Flugzeuge. Es war auch eine Breitling, die als erste Armbanduhr im Weltraum war. Der amerikanische Astronaut Scott Carpenter stoppte die Dauer seines vergleichsweise kurzen Weltraumausflugs mit einer Uhr der Breitling-Modellreihe "Cosmonaute". Die Folge war eine intensive Zusammenarbeit der NASA mit der Schweizer Uhrenmarke. Der enge Bezug zur Fliegerei wurde nach der Übernahme der Marke durch Ernest Schneider im Jahre 1979 noch intensiviert. Beispielsweise wurde in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Luftverband (FAI) der Breitling World Cup ins Leben gerufen, bei dem im wesentlichen die Disziplin des Kunstfluges gewürdigt werden soll. In der "Breitling Academy" bietet das Unternehmen 100 jungen Leuten, die aus einem Wettbewerb hervorgehen, einen Pilotengrundkurs an. Im Projekt "Breitling Orbiter" gelang es 1999 in einer Pionierleistung, die Erde im Heissluftballon zu umrunden. Ebenfalls in diesem Jahr wurde die Flugstaffel "Breitling Fighters" gegründet. Bekannte Jäger aus den 40er-Jahren wie z.B. Spitfire, Kittyhawk, Mustang, Corsair, Messerschmitt und Yakovlev wurden zum Leben erweckt und zeigen auf Flugveranstaltungen das atemberaubende Zusammenspiel fliegender Legenden bei Kampfsimulationen.

Breitling und die Mechanik

Ein grosser Teil der Breitling Kollektion besteht aus mechanischen Uhren, besonders die Klassiker Chronomat oder Navitimer sind nicht als Quarzversion erhältlich. Bei Breitling legt man grossen Wert darauf, dass nur hochwertige Teile zum Bau der Uhrwerke verwendet werden, die im Hause des Chronographenspezialisten zum Teil noch erhebliche Verbesserungen erfahren. Seit der Uhrenmesse Basel 1999 wartet Breitling mit einer Novität auf: Die gesamte Zeitmesserproduktion – Mechanik- und Quarzwerke – werden der unparteiischen Offiziellen Schweizerischen Chronometerkontrolle (COSC) unterbreitet. Dadurch wird Breitling zum einzigen Uhrmacher der Welt, der alle Zeitmesser als Chronometer zertifiziert anbietet. Neben diesem entscheidenden Vorsprung im Bereich der Präzision und der Zuverlässigkeit hat die Firma Breitling eine ganze Reihe von Verbesserungen realisiert, die unter anderem die Robustheit und den funktionellen Aspekt ihrer Instrumentenuhren noch verstärken.

Bei diesen technischen Verbesserungen kommt nun ein weiterer Firmenname ins Spiel: Kelek. Der Uhrenbetrieb Kelek ist in der bekannten Uhrenstadt La-Chaux-de-Fonds ansässig und hat sich einen Namen als Mechanikspezialist gemacht. Bereits in den sechziger Jahren lernte der Firmenchef und Meisteruhrmacher Gabriel Feuvrier Willy Breitling kennen, woraus sich bald eine enge Zusammenarbeit ergab. Diese wurde in den folgenden Jahren intensiviert und Kelek war massgeblich an der Entwicklung einiger Breitling Komplikationen beteiligt. Im Jahr 1997 mündete diese Kooperation schliesslich in eine "Firmenehe".

Seine Kompetenz als Chronographenspezialist stellt Breitling mit dem Superchronographen Crosswind Special unter Beweis. Die Neuentwicklung ist mit dem Breitling-Caliber 44, einem chronometerzertifizierten Werk und einem grossfenstrigen Kalender ausgerüstet. Dieser problemlos ablesbare Kalender besteht aus zwei Anzeigen, links die Zehner-, rechts die Einereinheiten, und befindet sich optimal positioniert im Zifferblattzentrum unter dem 18-karätigen Breitling Goldlogo. Nicht nur die technischen Dimensionen der Breitling-Neuheit sind beeindruckend, sondern auch ihre gewaltigen Ausmasse sorgen für grosses Aufsehen: Mit einer Bauhöhe von 15,5 mm und einem Gehäusedurchmesser von 44 mm bringt es die Stahlversion auf ein Gewicht von 120 Gramm, die 18karätige Massivgoldausführung sogar auf 270 Gramm.

Breitling – untrennbar mit der Geschichte der Luftfahrt verbunden, eine Symbiose aus vollendeter Präzision und High-Tech. Breitling – der Chronographenspezialist. Breitling – eine der grossen Marken auch im neuen Jahrtausend!


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Büren Watch Co.

Firmengründung: 1898
Firmensitz: seit 1972 nicht mehr existent
im Internet: -
Kurzbeschreibung: Schweizer Uhrenhersteller. 1898 von der Londoner Firma H. Williamson Ltd. im Schweizer Büren an der Aare als Zweigniederlassung gegründet, die hier Taschenuhren aller Arten und Tischuhren produzierte.
Geschichte: Die Uhrenfabrik Buren AG (Buren Watch Company) hat eine bewegte Geschichte und existiert leider heute nicht mehr.

Der Name der Firma ist dem Ort, in der Sie zu Hause war entnommen. Es war Büren an der Aare in der Schweiz. Zuerst hiess die Firma F. Sutter & Co. Käfer der hergestellten Uhren waren hauptsächlich Engländer und so wurde die Firma 1898 durch die H. Williamson Ltd. übernommen. Es wurden in dieser Zeit vor allem Taschenuhren produziert, wobei die Firma nicht besonders durch die Zentrale in England beinflusst wurde. Durch den Börsencrash wurde die H. Williamson Ltd. so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie in Liquidation gehen musste. Eine Gruppe von Schweizern und ein Engländer beschafften das notwendige Kaptial und die Firma konnte unter Schweizer Leitung und dem neuen Namen Uhrenfabrik Buren AG weiterhin Uhren entwickeln und herstellen.

Im Jahr 1966 wurde die Uhrenfabrik Buren AG an die Hamilton Watch Company verkauft. Nachdem diese 1971 von der SSIH übernommen wurde kam auch das Ende für die Uhrenfabrik Buren AG, sie muss 1972 in Liquidation gehen.

Der Markenname ist heute im Besitz der Schweizer Uhren Edition die auch wieder Uhren unter diesem Label auflegt. Zum Teil mit alten Werken, zu einem grossen Teil aber auch mit ETA Werken.


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Firmengründung: 1790
Firmensitz: Cortébert/Schweiz
im Internet: -
Kurzbeschreibung: Schweizer Uhrenfirma, 1790 von Abraham-Louis Juillard in Sonvilier gegründet, stellte zunächst nur Rohwerke her. Seite dem Umzug um 1876 nach Cortébert nannte sich die Firma nach ihrem Standort "Cortébert Watch Co.". Ab etwa 1890 wurden auch komplette Taschenuhren hergestellt, später kamen Armbanduhren hinzu. 1928 wurden Cortébert der Ébauches SA angegliedert.
Geschichte:


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Firmengründung: 1889
Firmensitz: Biel/Schweiz
im Internet: >http://www.doxawatches.com
Kurzbeschreibung: DOXA wurde 1889 in einer der bedeutendsten Regionen für die Schweizer Uhrenindustrie, im Kanton Neuchâtel (Neuenburger Jura), gegründet.
Das aus einer kleinen Uhrenwerkstätte hervorgegangene Unternehmen blickt heute auf über 100 Jahre Uhrentradition zurück.

Geschichte: George Ducommun (1868-1936), der Gründer von DOXA, wurde in Le Locle im Schweizer Kanton Neuchâtel geboren. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen gemeinsam mit dreizehn Geschwistern auf und begann bereits mit zwölf Jahren seine Lehre in einer Werkstatt, in der Taschenuhren zusammen- gesetzt wurden. Im Alter von zwanzig Jahren eröffnete Ducommun seine eigene Werkstatt. Der äusserst ehrgeizige und zielstrebige junge Mann arbeitete hart und nahm viele Mühen auf sich, um seine Uhren verkaufen zu können. Jede Uhr, die die Fabrik verliess, wurde von ihm persönlich überprüft. Seine Erzeugnisse brachte er zehn Kilometer weit zu Fuss in das Städtchen La Chaux-de-Fonds, einer Metropole der Schweizer Uhrmacherkunst. Mit seinem Ehrgeiz und persönlichem Einsatz führte George Ducommun die Uhrenmanufaktur DOXA rasch zum Erfolg. Dies ermöglichte es ihm schliesslich, im Château des Monts zu residieren, einem Schloss, welches heute das weltweit bekannte Uhrenmuseum von Le Locle beherbergt.


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ELGIN

Firmengründung: 1864
Firmensitz: Elgin/Ill. (USA)
im Internet: -
Kurzbeschreibung: Amerikanische Taschenuhrenfabrik, im Jahre 1864 von J.C. Adams und Benjamin W. Raymond in Elgin/Ill. gegründet unter dem Namen "The National Watch Co". Die ersten Uhren kamen 1867 auf den Markt; das erste entwickelte Werk (mit Vollplatine) wurde nach dem Gründer B.W. Raymond benannt. 1874 wurde der Firmenname geändert in "Elgin National Watch Co". Elgin produzierte Uhren bis 1950 und hatte die höchsten Produktionsziffern aller amerikanischen Uhrenfirmen.
Geschichte:


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Excelsior Park

Firmengründung: 1866
Firmensitz: St. Imier
im Internet: -
Kurzbeschreibung: Schweizer Uhrenfirma, 1866 von Jules-Frédéric Jeanneret in St. Imier gegründet. Seine drei Söhne orientierten das Firmenprogramm frühzeitig auf die sportliche Uhr, auf Chronographen und Stoppuhren, die das Hauptprogramm blieben. 1984 wurde die Firma liquidiert. Flume in Essen erwarb 1986 die Namensrechte und brachte erneut Armbandchronographen unter dem alten Namen heraus.
Geschichte:


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Firmengründung: 1791
Firmensitz: La Chaux-de-Fonds/Schweiz
im Internet: >http://www.girard-perregaux.ch
Kurzbeschreibung: Uhrenfabrik in La Chaux-de-Fonds, gegründet 1856. Für die Weltausstellung in Paris 1867 baute E. Guinand, ein bedeutender Uhrmacher aus Le Locle, für Girard-Perregaux eine Taschenuhr mit Einminutentourbillon und unabhängig springender Sekunde mit separatem Antieb. Das Tourbillon hatte Chronometerhemmung mit Wippe, bimetallische Unruh, Breguetspirale und scheint die einzige Taschenuhr dieser Konstruktion gewesen zu sein. Für Girard-Perregaux typische Taschenuhren waren jene mit Dreibrückenwerk, patentiert 1884, mit oder ohne Tourbillon. Darunter gab es eine Taschenuhr mit dem seltenen invertierten Anker, einer 1886 patentierten freien Hemmung. Die Grundkaliber waren gleich, nur die Form des Käfigs und das Material der Brücken (Rotgold oder polierter Stahl) differierten. Sie waren ausschliesslich für Savonnette-Uhren gedacht und Schnellschwinger.
Geschichte:


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Hamilton Watch Co.

Firmengründung: 1893
Firmensitz: Lancaster/Pennsilvania USA
im Internet:
Kurzbeschreibung: Amerikanische Uhrenfabrik die sich mit der Fabrikation von hochwertigen Taschenuhren und Chronometern beschäftigte.
Geschichte: Amerikanische Uhrenfabrik, die 1893 in Lancaster/Penn. mit der Produktion von Taschenuhren begann. Sie ging aus der 1874 gegründeten Firma Adams & Perry Watch msg. Co hervor, die 1877 nach ihrem Herkunftsort umbenannt wurde in Lancaster Watch Co. Hamilton kaufte 1927 die Illinois Watch Co. und wurde einer der grössten amerikanischen Uhrenproduzenten. Nach 1941 wurde Hamilton mit der neu entwickelten Präzisions-Beobachtungsuhr Modell 22 und dem Marinechronometer Modell 21 zum bedeutendsten amerikanischen Chronometerproduzenten. 1957 brachte Hamilton mit der "Electric" die erste elektrisch angetriebene Armbanduhr, noch mit Unruh, auf den Markt. 1966 erwarb Hamilton die Schweizer Firma Büren. Hamilton / Büren war an der Entwicklung des 1969 auf den Markt gekommenen ersten Armbanduhrenchronographen mit automatischem Aufzug beteiligt. 1970 brachte die Firma mit dem Modell "Pulsar" die erste elektronische Quarzuhr ohne bewegliche Teile mit digitaler LED-Anzeige heraus. Die Schweizer Holding SSIH erwarb die Marke Hamilton.


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Hampden Watch Co.

Firmengründung: 1876
Firmensitz: nicht mehr existent
im Internet:
Kurzbeschreibung: Amerikanische Taschenuhrfabrik, 1876 hervorgegangen aus der New York Watch Co, die 1867 nach Springfield/Mass. verlegt worden war. 1886 kaufte John C. Deuber die Firma, die zu den fünf grössten der USA gehörte, und verlegte sie 1889 nach Canton/Ohio. 1930 wurde die Firma geschlossen.
Geschichte:


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Firmengründung: 1860
Firmensitz: St. Imier/CH
im Internet: >http://www.heuer.com
Geschichte: 1860 gründete der damals 20-jährige Edouard Heuer in Saint Imier ein Uhren-Comptoir (Geschäftsstube). Saint Imier ist ein kleines Städtchen im berner Jura, in einem Tal welches La Chaux-de-Fonds und Biel verbindet. In Saint Imier waren auch bereits Leonidas (seit 1842), Longines (seit 1866) und Breitling (seit 1884) angesiedelt.

Grosser Erfolg und guter Geschäftsgang liessen Edouard Heuer aber schon bald, nämlich 1864 nach Biel umziehen.

1869 Meldet Ed. Heuer ein Patent für einen automatischen Kronenaufzug an.

Ed. Heuer war der erste Uhrmacher, der sich um 1880 an die Serienproduktion von Chronographen wagt. In diesem Zusammenhang begann er auch darüber nachzudenken, wie man Chronographen technisch einfacher und somit auch billiger herstellen könnte. Seine besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Vereinfachung der bisher üblichen Kupplung für den Chronographenmechanismus. Dieser musste aus etlichen Komponenten zusammengesetzt werden und jedes Teil kostete bei der Herstellung, Feinbearbeitung und Montage viel Zeit und somit Geld. Bei seinen Überlegungen kam er auf ein einfacheres, aber nicht minder wirkungsvolles Modul, den sogenannten Schwingtrieb. Es handelt sich dabei um eine beweglich montierte Welle mit zwei Ritzeln. Das eine Ritzel greift ständig ins Sekundenrad des Uhrwerks, während das Gegenüberliegende nach Betätigung des Start-Drückers und einem kurzen Schwenk ins Chronographen-Zentrumsrad greift. Die Verbindung besteht, der Chronograph läuft. Ein weiterer Knopfdruck bewegt den Schwingtrieb wieder vom Zentrumsrad weg und der Chronograph hält an. Eine so einfache wie geniale Idee.

Am 3. Mai 1887 erteilte die Behörde des Pariser "Bureau de la Propriété Industrielle" das Patent für eine Entwicklung, die bis in die Gegenwart nichts von ihrer Bedeutung eingebüsst hat. So stellt sie im 1973 lancierten Automatik-Kaliber Valjoux 7750 das unabdingbare Bindeglied zwischen dem zeitbewahrenden sowie dem zeitstoppenden Element dar. Sowohl dieses Kaliber, als auch das Valjoux 7760 für Handaufzug bilden noch heute die Grundelemente für Chronographen verschiedenster Hersteller. Dabei werden sie oft mit verschiedenartigen Zusatzfunktionen feinster mechanischer Uhrmacherkunst versehen und mutieren so zu "Complications" und "Grande Complications".

Als Ed. Heuer im Jahr 1892 stirbt, hinterlässt er ein repektables Vermögen. Die Familienfirma wird 1902 von den Söhnen Jules und Charles übernommen. Die beiden beschliessen, die Kollektion von Spezialuhren zu erweitern. So entwickelt Charles zum Beispiel um 1910 einen Arzt-Chronographen mit einer Puls-Messeinheit.

Ab 1911 beginnt die Firma Bord-Chronographen für Fahrzeuge herzustellen. Der Mikrograph, die weltweit erste Stoppuhr mit einer Messgenauigkeit von 1/100 Sekunden wird 1916 zum Patent angemeldet und 1930 bekommt Heuer das Patent für ein wasserdichtes Gehäuse. Der Bereich Bord-Chronographen für Fahrzeuge wird erweitert und Heuer macht sich einen Namen als Uhrenlieferant für Rennwagen. 1933 wird mit der Autavia die erste Bordstoppuhr in Rennwagen eingesetzt.

Ein Meilenstein in der Geschichte von Heuer ist der Zusammenschluss mit Leonidas-Watch Factory am 1. Januar 1964. Es ist die Geburt der Heuer-Leonidas. 1985 werden dann sämtliche Aktien der Ed. HEUER SA durch die Gruppe TECHNIQUES D’AVANT GARDE (TAG), Besitzer des Formel 1 Rennstalles McLaren übernommen. Die Firma wird neu getauft und tritt künftig unter dem Namen TAG-HEUER auf.

1999 wird TAG-Heuer von der Gruppe L.V.M.H. für 1,2 Mia. Schweizer Franken (ca. 800 Mio. Euros) akquiriert.


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Firmengründung: 1868
Firmensitz: Schaffhausen/Schweiz
im Internet: >http://www.iwc.ch
Kurzbeschreibung: International Watch Company, gegründet 1868 in Schaffhausen von einem Amerikaner aus Boston. In Design und Ausstattung sehr anspruchsvolle Uhren, und zwar sowohl in einer klassischen als auch einer sportlich-nüchternen Linie. Inzwischen gehört IWC zusammen mit Lange und Jaeger-LeCoultre zur französischen Richemont-Gruppe-Gruppe.
Geschichte: Im Jahr 1868 fasste der amerikanische Uhrmacher Florentine Ariosto Jones den kühnen Entschluss, in der Schweiz eine Uhrenfabrik zu gründen und von dort aus die USA mit Uhrwerken zu beliefern. Das Billiglohnland Schweiz, das über ausgezeichnete Arbeitskräfte im Bereich Uhren verfügte (vorwiegend Hand- und Heimarbeit), war dazu besonders geeignet. Jones stiess aber in der Westschweiz auf harten Widerstand, weil man um die (Heim-)Arbeitsplätze fürchtete.

Für die Stadt Schaffhausen bestand um 1850 die Gefahr, dass sie den Anschluss ans Industriezeitalter verpasste. Der Uhrenfabrikant und Industrielle Johann Heinrich Moser erwarb sich in diesem Zusammenhang grosse Verdienste: Er schuf - als Pionier der "Weissen Kohle" - die erste Wasserkraftanlage in Schaffhausen und trug so massgeblich zur Industrialisierung der Stadt bei. Vermutlich in Le Locle lernte er F.A. Jones kennen und interessierte sich sehr für dessen Pläne. - So wurde im Jahre 1868 der Grundstein gelegt für die erste und einzige Uhrenmanufaktur in der Nordostschweiz: die INTERNATIONAL WATCH CO. in Schaffhausen.


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Firmengründung: 1833
Firmensitz: Le Sentier/Schweiz
im Internet: >http://www.jaeger-lecoultre.com
Kurzbeschreibung: Im Taschenuhren-Sektor war es vor allem Charles Antoine LeCoultre (1803-1881), der in Le Sentier Uhrwerke von guter Qualität produzierte. 1846 erfand er den Kronenaufzug bei Taschenuhren und fertigte zwischen 1846 und 1847 ähnliche Remontoireuhren wie Patek Philippe, aber mit anderer Zeigerstellung; ab 1861 mit Zeigerstellknopf. Heute ist Jaeger-Le Coultre spezialisiert auf hochwertige und luxuriöse Armbanduhren.
Geschichte: Der Stammvater der Uhrmacherdynastie LeCoultre ist Charles Antoine, der 1833 mit dreissig Jahren das Familienunternehmen, das schon immer im Bereich der Mechanik tätig gewesen ist, verlässt und mit dem Bruder Ulysse eine Firma gründet, die Zahnräder produzieren soll. Er ist von lebhafter Intelligenz, und durch seine geniale Erfindungskraft gelingt es ihm, sowohl Industriemaschinen als auch Präzisionsinstrumente zu entwickeln, wie z.B. 1844 das Milliometer, 1847 den Baseulaaufzug und zwanzig Jahre später sogar ein Kaliber, das LeCoultre selbst "remontoir a vue" nennt. Der Betrieb wächst schnell, und es entstehen finanzielle Probleme, die LeCoultre jedoch zu mildern weiss.

1859 erfordert die Leitung der Firma, die inzwischen über hundert Mitarbeiter zählt, für Antoine LeCoultre einen zu grossen Aufwand, so dass er beginnt, einen geeigneten Partner zu suchen. In Antoine Borgeaud findet er den richtigen Mann. Das Produktionsvolumen der LeCoultre - Borgeaud, steigt enorm an, und die Zahl der Angestellten verdoppelt sich. Die drei Söhne von Antoine, Elie, Paul und Benjamin, werden ebenfalls mit Führungsaufgaben betraut. 1870 werde in Le Sentier täglich etwa 40 Uhren gefertigt, die alle von Hand feinbearbeitet werden. Knapp fünf Jahre später kommt die Manufaktur jedoch in eine schwere Krise: Auguste Borgeaud verlässt die Manufaktur und fordert eine Abfindung von 250000 FF, eine Summe die LeCoultre durch den Einsatz neuer Technologien und die Produktion von immer komplizierteren Kalibern binnen sieben Jahren abbezahlt. Der Betrieb erholt sich, und 1890 liegt der Umsatz bereits bei, 573 000 FF. Die Zahl der Angestellter steigt von 406 auf 482. Die Hälfte dei Mitarbeiter arbeitet ausserhalb der Manufaktur, wobei 102 von ihnen ihre Tätigkeit zu Hause ausüben, zur Arbeiterschaft zählen ebenfalls 72 Frauen. Technisches Potential ist zwar reichlich vorhanden, mittlerweile verfügt das Sortiment über 125 Kaliber aber die Betriebsstrukturen sind überaus kostenintensiv und verschwenderisch angelegt. Im Jahr 1898 beschliessen Gebrüder LeCoultre, eine Aktiengesellschaft zu gründen, die Anfang des Jahrhunderts, nachdem die ersten Krisenjahre überwunden sind, Umsatz von über einer Million Schweizer Franken verbucht.

Im Jahr 1897 tritt Elias Sohn Jacques David, nachdem er eine Uhrmacherschule besucht hat, in den väterl. Betrieb ein und stellt alsbald seinen unternehmerischen Geist und Fähigkeiten unter Beweis. Um Jahrhundertwende nimmt man geschäftliche Beziehungen zu Philippe auf mit dem Ziel, Manufaktur mit Uhrwerken zu beliefern. Patek Philippe ist bereits seit langem Kunde und bezieht viele Ersatzteile aus Le Sentier. 1903 lernt Jacques David Edmond Jaeger in Paris kennen und aus dieser Begegnung entsteht eine enge Zusammenarbeit. Jaeger wählt für die Cartier - Uhren viele Werke der LeCoultre Manufaktur aus. 1925 kommt es dann nach Ende des ersten Weltkrieges zu einer Fusion der zwei Markennamen. Nach dem zweiten Weltkrieg tritt die Gesellschaft dann der deutschen Unternehmergruppe VDO bei.

Jetzt ist der Zeitpunkt günstig, sich näher mit den Höhepunkten der LeCoultre Produktion zu beschäftigen. Noch heute ist man bei LeCoultre stolz darauf, sich ""manufacture" zu nennen, und viele renommierte Kunden mit Kalibern beliefern zu können, die in ihre besten Uhren eingesetzt werden - ganz im Sinne einer alten Tradition. Zwischen 1900 und 1910 produziert LeCoultre 40 000 Werke, und man schätzt, dass zwischen 1860 und 1925 nicht weniger als 60 000 Komplikationen die Manufaktur verlassen haben.

Flache Werke zu bauen ist für all Maitres Horlogers schon immer ein Herausforderung gewesen, und die Meister von LeCoultre bilden da keine Ausnahme. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts präsentieren sie eine sensationelle Entwicklung: ein Werk von nur 1,38 mm Höhe. Das Werk eines Chronographen, der in den darauffolgenden Jahren erscheint, misst nur 2,8 mm und das einer Minutenrepettion nur 3,2 mm. Von 1926 ist dagegen das patentierte Modell Duoplan das eine Verkleinerung der Masse dadurch ermöglicht, dass das Werk auf zwei Ebenen aufgeteilt wird. Auf dem Zifferblatt dieses Modells erschein bereits der Doppelname Jaege LeCoultre".

Ende der Zwanziger beschäftigt sich der Ingenieur Jean Leon Reutter aus Neuchätel mit dem Prinzip des Atmos Pendels, das später für Jaeger LeCoultre patentiert wird. Eine Flüssigkeit, deren Zusammensetzung geheimgehalten wird, reagiert auf die Raumtemperatur, wobei durch ihr Ausdehnung eine Feder aufgezogen wird; die Funktion des Pendels wird somit mehrere Jahrhunderte garantiert. Das Atmos Pendel wird von der Schweizer Regierung an Staatsmänner und Prominente verschenkt, deren Namen in einem goldenen Buch eingetragen werden.

In den vierziger Jahren werden die LeCoultre Kaliber 481 und 497 mit Gangreserveanzeige ausgestattet. Später entsteht die Futurematie, eine automatische Uhr, deren Krone nur der Zeiteinstellung dient. Zur gleichen Zeit erscheint die Memovox mit Hand- oder Automatikaufzug. Die Einstellung der Weckerfunktion erfolgt durch eine im Zifferblatt montierte Scheibe, während das Klingeln durch den perforierten Boden zu hören ist. Unter der Marke LeCoultre präsentiert man auch die Memodate mit der Datumsangabe bei der 3. Zu den Uhren mit Weck- bzw. Alarmeinrichtung gehört natürlich auch die Grand Reveil, eine automatische Uhr mit ewigem Kalender, die den Weckton auf Grund der besonderen Metallegierung der Glocke kristallklar ertönen lässt. 1991 folgt ein Alarm Chronograph mit einem Durchmesser von 27 mm und einer Gesamthöhe 4,28 mm- das Werk besteht aus 2 Einzelteilen und ist ein Kaliber 633. 1989 zeigt die Manufaktur Ergebnis einer Kombination elektrscher und mechanischer Erkenntnisse: einen Komplett Chronographen Mondphasen. Das Erstaunliche an diesem Modell ist seine Grösse, die herkömmlichen Abmessungen eines mechanischen sowie eines Quarz Chronographen bei weitem unterschreitet. Die Miniaturtechnik gehört in Le Sentier zur Tradition, wie Modell aus dem Jahre 1929 beweist das trotz seiner 12 Steine und seines Zifferblatts insgesamt nur knapp ein Gramm wiegt. Dieses 21linige Modell besteht aus 74 Einzelteilen und die Abmessungen 14x4,8x3,4 mm.

Aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung stammt ein weiteres ultrakleines Werk mit kleiner Sekunde und Aufzugskrone im unteren Teil der Uhr. Im Jahr 1991 folgt eine Skelettuhr mit mechanischem 2linigem Werk, das ein Gewicht von nur 0,40 Gramm aufweist. 1990 stellte Manufaktur bereits das Modell Geographique vor, eine automatische Uhr mit Datums- und Gangreserve- Anzeige. Auf einer Scheibe sind die Namen von 24 Städten mit den verschiedenen Zeitzonen eingraviert. Wird die Scheibe auf die gewünschte Stadt gestellt bewegen sich die Zeiger auf die entsprechende Zeitzone. Dieses Modell ist auch mit einer 24-Stunden- Indikation auf einem zusätzlichen kleinen Zifferblatt erhältlich. Eine Krone dient der Positionierung der Zentralzeiger und, der eventuellen Einstellung der zweiten Zeitzone, und eine weitere sorgt für die Einstellung der Städte.

Die Reverso feiert 1991 ihren 60. Geburtstag. Zum Jubiläum erscheint eine nummerierte Edition von 500 Exemplaren. Die 37 Einzelteile des Gehäuses sind in dezentem Rosegold gehalten und- das leicht gewölbte Saphirglas des Bodens gibt den Blick frei auf die 193 Einzelteile des mechanischen Herzstückes, ebenfalls aus Rosegold. Auf dem Zifferblatt befinden sich die Datumsanzeige mit Zeiger und die Anzeige der Gangreserve.

Mit der limitierten Reverso sollte das Pulver aber nicht verschossen sein. 1992 werden in Basel die Prototypen von zwei Reverso mit Komplikationen gezeigt: das Kaliber 943 ist eine Minutenrepetition und besteht aus 280 Einzelteilen, das Kaliber 828 dagegen ist ein Tourbillon mit Gangreserve und besteht aus 200 Einzelteilen.

Mit Sicherheit hat niemand mit der enormen Resonanz und dem weltweiten Erfolg dieses Modells gerechnet, das ursprünglich dafür konzipiert wurde, Sporttreibenden die Möglichkeit zum Schutz von Glas und Zifferblatt zu geben. Mittlerweile gilt sie als Herrenschmuck und ist auf Wunsch mit fein ziseliertem und mit Emailarbeiten dekoriertem Gehäuse erhältlich. So unerwartet ihr Erfolg in der ganzen Welt auch ist, ein Stammplatz in der Geschichte der Uhrmacherkunst ist ihr jedenfalls sicher.


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Firmengründung: 1884
Firmensitz: Orient/Schweiz
im Internet:
Kurzbeschreibung: Schweizer Uhrenfirma, 1884 von Alfred Lugrin in L'Orient gegründet. Er firmierte zunächst unter seinem Namen, später wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Lemania umgewandelt. Lemania war spezialisiert auf Chronographen und Stoppuhren aller Art und ist dies noch heute. Ausserdem war sie die erste Firma, die noch vor der Jahrhundertwende Repetitionsmechanismen mechanisch herstellte. In den Anfängen wurden nur Werke produziert, in späteren Jahren baute Lemania dann auch komplette Uhren. Die Chronographen wurden überwiegend ans Militär verkauft. 1932 schlossen sich Omega, Tissot und Lemania zur SSIH-Gruppe zusammen. 1947 wird von Lemania ein Prototyp eines Automatik-Chronographen gebaut zu dessen Serienfertigung es allerdings nie kommt. 1989 eröffnete Lemania in Washington DC eine amerikanische Zweigstelle.
Geschichte:


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Firmengründung: 1841
Firmensitz: Saint Imier/Schweiz
im Internet:
Kurzbeschreibung: Die Firma Leonidas wird 1841 von Julien Bourquin gegründet. 1912 wurde Leonidas von Constant Jeanneret-Droz, einem der drei Söhne des Excelsior Park-Gründers Jules-Frédéric Jeanneret, gekauft. Dies dürfte auch der Grund dafür gewesen sein, dass Leonidas ganz hervorragende Chronographen Kaliber herstellte denn Jeanneret-Droz brachte entsprechendes Know-How mit. Leonidas fertigte aber auch Instrumente die im Automobil- und im Flugzeugbau zur Anwendung kamen. 1964 fusionieren die Leonidas Watch Factory und Ed. Heuer und die Uhren werden noch eine zeitlang unter HEUER-LEONIDAS verkauft. Der Name Leonidas verschwindet im Lauf der Zeit.
Geschichte:


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Le Phare

Firmengründung: 1888
Firmensitz: Le Locle
im Internet:
Kurzbeschreibung: Schweizer Uhrenfabrik, gegründet von Charles Barbezat-Baillot und Henry Guye (1838-1877) in Le Locle. Firmierte zunächst al "Guye & Barbezat", ab 1883 als "C. Barbezat-Baillot". 1888 änderte der Alleininhaber Barbezat-Baillot den Firmennamen in "Le Phare". Bartezat-Baillot erhielt 1890 ein US-Patent auf einen Repetitionsmechanismus und 1896 ein Schweizer Patent auf einen geräuschlosen Fliehkraftregler für Repetitionsmechanismen. Er spezialisierte die Firma auf Repetitionsuhren, deren Ganggenauigkeit er derart verbesserte, dass er mehrmals in Observatoriums-Wettbewerben erfolgreich war. Um 1900 fertigte Le Phare auch Tischuhren mit 8-Tage Werk und Minutenrepetition. 1915 wurde Le Phare von Zenith übernommen, köste sich aber 1922 wieder von Zenith und übersiedelte um 1928 nach La Chaux-de-Fonds. Zu dieser Zeit wandte sich die Firma der Armbanduhr zu und fertigte solche mit Chronograph und Kalender, später auf mit automatischem Aufzug, und benutzte dazu Rohwerke von Venus und Peseux. Nach 1975 lautete die Firmenbezeichnung Le Phare - Sultana SA.
Geschichte:


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Firmengründung: 1866
Firmensitz: St Imier/Schweiz
im Internet: >http://www.longines.ch
Kurzbeschreibung: Longines gehört wie Breguet, Omega, Blancpain und weitere zur Swatch Group. Die Marke machte sich in der Sport-Zeitmessung einen Namen. Longines, obwohl uhrmacherischer Spitzenleistungen verdient, steht heute leider unverdient etwas im Schatten anderer Marken desselben Konzerns.
Geschichte:


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Firmengründung: 1880
Firmensitz: Le Brassus
im Internet:
Kurzbeschreibung: Eine der zehn berühmten eingesessenen Uhrmacherfamilien des Schweizer Vallée de Joux, die eine grosse Zahl hervorragender Uhrmacher hervorbrachte:

C.H. Meylan & Co.
Schweizer Uhrenfabrik in Le Brassus, gegründet 1880 von Charles Henri Meylan, einem bekannten Uhrmacher, der einige Jahre in New York gelebt hatte und mehrere amerikanische Patente hielt. Er fertigte komplizierte und flache Taschenuhren, auch Chronometer in sehr hoher Qualität, später auch Armbanduhren. 1894 gehörte Charles Henri Meylan zu den Gründern der Uhrmacherschule in Le Sentier. Ex exportierte einen bedeutenden Teil seiner Uhrenproduktion in die USA. Ab 1966 firmiert C.H. Meylan als Fabrikmarke von Baume & Mercier.

Geschichte:


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Firmengründung: 1858
Firmensitz:
im Internet: >http://www.minerva1858.it
Kurzbeschreibung: Gegründet im Jahr 1858 von Robert Freres in Villeret. Um 1895 begann Minerva mit der Produktion eigener Uhrwerke, und 1923 kam das erste eigene Chronographenwerk auf den Markt. Das 13''' Chronokaliber 20 steht wegen seiner hervorragenden Qualität bei Sammlern hoch im Kurs. Auch die Taschenuhr Chronographenwerke 9 und 10 sind technisch und optisch erstklassige Kaliber. Minerva baute auch Chronographenwerke anderer Hersteller in seine Uhren ein, um die steigende Nachfrage zu befriedigen.
Geschichte: Im Jahre 1858 rief Charles Robert die Firma Minerva im Städtchen Villeret im Berner Jura ins Leben. Der Betrieb stellte lange Zeit keine eigenen Uhrwerke her, sondern montierte lediglich Fremdfabrikate, und zwar nach Auskunft von Andre Frey vorzugsweise solche von Fontainmelon.

Im Jahr 1878 übernahmen die Söhne Charles und Georges, später 1885 noch Yvan das Unternehmen und gaben ihm das Firmenzeichen RFV, mit einem Pfeil dazwischen für Robert Freres Villeret. Langsam aber stetig entwickelte sich der Betrieb, nahm an Ausstellungen wie den 'Expositions universelles' in Anvers (1885) und an der Pariser Weltausstellung (1889) teil und gewann dort Medaillen für seine Produkte. Im Jahr 1895 begann Minerva, eigene Uhrwerke herzustellen. Gleichzeitig wurde die Produktion von Nickel- und Silbergehäusen für Taschenuhren aufgenommen. Die hauseigene Werkstatt zur Vergoldung der Rohwerke bestand bis 1920, die Gehäusefabrikation wurde 1931 wieder eingestellt. 1934 wurde die Firma von dem Mechaniker Charles Haussener aus Biel und dem Uhrentechniker Jacques Pelot aus Villeret übernommen und ging schliesslich 1955 an den Neffen und Erben von Jacques Pelot, Andre Frey, und an den Schwiegersohn von Charles Haussener, Maurice Favre (1960), über, die sie bis zum Jahr 1989 leiteten. Andre Frey, Physiker und Uhrentechniker, Jahrgang 1913, hatte vier Jahre bei LIP in Besancon als Ingenieur gearbeitet, ehe er 1940 zu Minerva kam. Maurice Favre, Jahrgang 1910, war als Mechaniker und Techniker ebenfalls vier Jahre bei Schaublin in Bevilard beschäftigt, bevor er sich bis 1989 für Minerva einsetzte.

Das erste Minerva-Kaliber war eine Taschenuhr mit Zylinderhemmung (Kal. 18-1), die mit geringfügigen Änderungen bis ins Jahr 1941 produziert wurde. Schon bald aber folgten (etwa um 1900) Taschenuhrwerke (als erstes Kal. 19-3) mit Ankerhemmung, die in sehr feiner Ausführung auch heute noch das Sammlerherz erfreuen, wenn sie in Originalgehäusen oder als Exportwerke unversehens aus einem unscheinbaren Double- oder Silbergehäuse herausleuchten. Diese Werke hatten, wie die Kaliber 17-15, 17-22, 17-23 oder das 19-linige Kaliber 19-4, durchwegs 17 Steine in geschraubten Chatons und waren zum Teil mit '5 Adjustments' (3 Lagen und zwei Temperaturen) feingestellt. Sie hatten natürlich eine bimetallische Unruh mit aufgeschnittenem Reif, Breguetspirale und eine Rückerfeineinstellung mit Schwanenhalsfeder oder Exzenterscheibe (19-4) und waren teilweise mit Genfer Streifen versehen.

Die Tatsache, dass im Fourniturenkatalog diese Werke auch unter den amerikanischen Grössenbezeichnungen 12 Size und 16 Size, Negative Pendant, angeboten wurden, weist auf die damalige grosse Bedeutung des Exportgeschäfts für die Firma Robert Freres S.A. hin.

Die letzte Taschenuhr mit dem Namen 'Schürze' wurde 1989 kreiert. Sie ist eine so genannte Freimaurer- Taschenuhr, mit den Symbolen dieser Vereinigung als Ziffern.

Nach 1945 stand der Name Minerva vor allem für Kurzzeitmesser, also Chronographen und Stoppuhren. So trägt z.B. im Firmenverzeichnis Schweizer Uhrenhersteller von 1948 (Indicateur Davoine) das Unternehmen den Namen 'Minerva Sport S.A.' (Das Kürzel S.A. steht übrigens für 'Societe' Anonyme', die französische Bezeichnung für 'Aktiengesellschaft'). Von Minerva gab und gibt es Kurzzeitmesser für alle möglichen Sportarten, vom Wasserpolo bis zur Segelregatta (Abb. 6). Der erste Taschenuhr-Chronograph entstand aus dem Kaliber 19 - 9 und bekam die Kaliberbezeichnung 19-9CH. Er hatte wie auch die Kaliber 13-20, 17-29 und 14-52 kein Stundenzählwerk, konnte aber wahlweise bis 30 bzw. 45 Minuten registrieren. Der älteste Beleg für seine Existenz stammt laut Minerva aus dem Jahr 1908. Er wurde aber - immer wieder in Details verbessert - bis in die fünfziger Jahre gebaut. Das 'Sparkaliber' 14-52 ging erst 1943 in Produktion. Es war von Andre Frey konstruiert worden und hatte weder ein Kolonnenrad noch Zahnräder zum Antrieb des Chronographenzeigers, sondern vielmehr eine Reibkupplung.

Auch die Stoppuhrproduktion geht mindestens bis zum Jahr 1918 zurück. Aus diesem Jahr existieren erste Aufzeichnungen über das Kaliber 19-14, das zur Grundlage für alle weiteren Stoppuhrkaliber wurde. Das letzte Kaliber (19-55) mit 12-Stunden-Zähler wurde 1969 konstruiert und wird immer noch produziert. Es ist das bislang letzte mechanische Stoppuhr-Kaliber aus dem Hause Minerva.

Die Stoppuhren mit Schleppzeiger (Rattrapante) haben dagegen das Chronographenkaliber 9CH als Grundlage. Das erste Kaliber war 19-25. Es entstand zu Anfang der zwanziger Jahre und hatte ein permanent laufendes Werk. Etwa 10 Jahre später entstand das Kaliber 19-39, das immer noch hergestellt wird und ohne permanenten Lauf auskommt.

Auf dem Gebiet der Stoppuhren gelang Jacques Pelot eine Erfindung, die sehr zur Steigerung der Zuverlässigkeit dieser Geräte beitrug und bald von anderen Firmen übernommen wurde (patentiert 1930). Er ersetzte die flachen Federn, die zur Betätigung der Mechanismen gebraucht werden, durch Spiralfedern, die bei weitem nicht so leicht zu Bruch gehen.

Jacques Pelot war im übrigen ein vielseitiger Erfinder. Er erhielt auch ein Patent (ebenfalls 1930) auf eine Savonnette-Uhr, die durch das Öffnen und Schliessen des Sprungdeckels aufgezogen wird.

Zurück zu den Stoppuhren: Die erwähnten Kaliber wurden für ganz unterschiedliche Schlagzahlen (und damit untere Grenzen für die Stoppzeiten von 1/5-Sekunde bis herab zu 1/100-Sekunde) gebaut. Dabei wurden im wesentlichen nur die Unruhen samt ihren Spiralen und Rückerzeigern verändert. Lediglich das Kaliber 19-42, dessen Zeiger eine volle Umdrehung pro Sekunde macht, erhielt darüber hinaus noch dünnere Räder mit einem kleineren Trägheitsmoment. 1949 wurde eine weitere Erfindung von Andre Frey patentiert, die ins Kaliber 19-53 einging: Zurücksetzen und Start der Zeiger erfolgen hier auf einen einzigen Knopfdruck.


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Henri Moser & Cie. (Moser, Johann Heinrich (Henri))

Firmengründung: 1826
Firmensitz: nicht mehr existent (früher Le Locle)
im Internet:
Kurzbeschreibung: Henri Moser liess ab 1839 in seiner Uhrenfabrik in Le Locle qualitativ hochwertige Taschenuhren fertigen, die er vorwiegend in seinen Uhrenhandlungen ist St. Petersburg und Moskau verkaufte. Um 1850 kehrte er nach Schaffhausen zurück und errichtete dort bis 1866 ein Wasserwerk am Rhein für die Schaffhauser Industrie welches nicht zuletzt dazu führte, dass F.A. Jones 1868 sich dort niederliess und die International Watch & Co. gründete.
Geschichte: Bekannter Schweizer Uhrenfabrikant. Nach der Uhrmacherlehre 1820-1824 in der Werkstatt seines Vaters, des Schaffhauser Stadtuhrmachers Erhard Moser, Arbeitete er in Le Locle. 1828 gründete er eine Uhrenhandlung in St. Petersburg, 1839 eine weitere in Moskau. Die Uhren liess er grösstenteils in seiner 1826 gegründeten Firma "Henri Moser & Cie." in Le Locle produzieren. 1848 kehrte er nach Schaffhausen zurück. Nach kleineren misslungenen Produktionsversuchen errichtete er bis 1866 ein Wasserwerk am Rhein für die Schaffhauser Industrie. Seine Locler Uhrenfirma wurde von Mosers Sohn Georg Heinrich (1844-1923) forgeführt. Ausser qualitätvollen Taschenuhren stellte die Firma auch Taschenchronometer her. 1979 wurde sie in die Dixi-Gruppe integriert.


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Firmengründung: 1881
Firmensitz:
im Internet: >http://www.movado.com
Kurzbeschreibung: Gegründet im Jahr 1881 von Achille Dietesheim in La Chaux-de-Fonds. 1912 brachte Movado die Polyplan auf den Markt. Die Gehäuse dieser Uhren sind stark gewölbt, und passen sich perfekt dem Handgelenk an. Anders als bei normalen Werken, die nur eine Ebene haben, haben die Polyplanwerke drei Ebenen und ermöglichen so die starke Wölbung. Movado fertigte auch eine grosse Anzahl verschiedener Kalenderuhren überwiegen im Goldgehäuse.
Geschichte:


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Firmengründung: 1894
Firmensitz: Biel/Schweiz
im Internet: >http://www.omega.ch
Kurzbeschreibung: Eine der bekanntesten Marken mit sportlichem Image, zeitweise durch unklar kommunizierte Identität geschwächt, inzwischen wiedererstarkt durch beharrliche Modellpflege und markante, moderne Klassiker wie Constellation, Speedmaster und Seamaster.
Geschichte: Im Jahre 1848 gründete der damals 23jährige Louis Brandt an La Chaux-de-Fonds Prachtboulevard Leopold Robert, unmittelbar neben der Bierhalle Terminus, ein "Comptoir d'etablissage", eine Verkaufsstelle für im Lohnauftrag fertiggestellte Uhren, grösstenteils Silbertaschenuhren für den englischen Markt.

Ein Jahr nach dem Tode des Vaters, 1880, mieteten die Brüder Louis-Paul und Cesar Brandt in Biel die zweite Etage eines Gebäudes an, um dort einen Fabrikationsbetrieb für Uhren aufzuziehen.

Bereits nach vier Monaten waren die Räumlichkeiten zu klein geworden, und man musste sich auf das gesamte Gebäude ausdehnen, das man schliesslich Ende 1880 samt der im Nebengebäude untergebrachten Dampfmaschine kaufen konnte.

1882 kam ein weiteres Gebäude hinzu, eine ehemalige Weberei, und ab 1885 wurden dort die ersten mit einer Ankerhemmung versehenen Kaliber, Bezeichnung "Labrador", produziert.

1894 folgte das bereits erwähnte Kaliber "Omega", das sich durch die problemlose Austauschbarkeit seiner Teile auszeichnete. Im gleichen Jahr erhielten Chronometer der Marke offizielle Gangscheine der Observatorien Neuchatel, Genf und Kew Teddington.

Nur wenige Jahre später, 1902, konnte Omega seinen Kunden die ersten Armbanduhren anbieten. Im Laufe des Ersten Weltkrieges hatten die Omega Uhren dann ihre erste harte Bewährungsprobe zu bestehen: sie wurden 1917 von der britischen Luftwaffe und 1918 von der amerikanischen Armee als Zeitmesser für die Kampfeinheiten ausgewählt.

Einen wichtigen Schritt in der Firmengeschichte brachte das Jahr 1925, in dem mit Paul Tissot zunächst ein technisch kaufmännisches Übereinkommen zwischen Omega und der Uhrenfirma Tissot abgeschlossen wurde, das schliesslich 1930 zur Gründung der SSIH mit Sitz in Genf führte.

Paul Tissot, der infolge der Oktoberrevolution den russischen Markt für seine Luxusuhren eingebüsst hatte, brachte neben seiner Firma vorübergehend auch sich selbst als kaufmännischen Direktor Omegas ein. Unter dem Dach der SSIH kamen im Laufe der späteren Jahre und Jahrzehnte folgende weitere Firmen zusammen: Lemania, Rayville (Blancpain), Lanco, Cortebert, Marc Favre, Hamilton sowie verschiedene Roskopfuhren Hersteller (u. a. Buler, Continental).

Entscheidend für den Ruhm Omegas auf dem Gebiet der Sportzeitmessung war dann das Jahr 1932, als die Manufaktur erstmals mit der Zeitnahme bei Olympischen Spielen beauftragt wurde. Siebzehn weitere Olympische Spiele liefen danach unter Verwendung von Omega Uhren ab.

Gleichfalls 1932 entschieden sich der italienische Luftfahrtminister General Italo Balbo und seine 23 Piloten für Omega Armband Chronographen, die sie ein Jahr später anlässlich ihres Fluges Rom Chicago Rom zur Feier des 10.Jahrestages der Machtergreifung Benito Mussolinis trugen.

Weil sich die Chronographen bestens bewährten, avancierte Omega zum Offiziellen Lieferanten der königlich italienischen Luftfahrt.

Im Jahre 1952 wurde das Modell "Constellation" als Armband Chronometer serienmässig eingeführt und bereits 1960 hatten 20 000 in ununterbrochener Serie gefertigte Uhren das begehrte offizielle Gangzeugnis erhalten.

Fünf Jahre später wählte die NASA die "Speedmaster Professional" als offiziellen Astronauten Armbandchronographen aus. Sie begleitete Neil Armstrong auch am 21. Juli 1969, als er seinen ersten Schritt auf dem Mond tat. Gegenwärtig befindet sich Omega zusammen mit vielen anderen bedeutenden Namen unter dem Dach des SMH Konzerns.


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Firmengründung: 1839
Firmensitz: Genf/Schweiz
im Internet: >http://www.patek.com >http://www.patekmuseum.com
Kurzbeschreibung: Fragt man Kenner der Uhrenbranche nach dem führenden Hersteller, so fällt immer wieder der Name Patek Philippe. Diesen Ruf hat sich die Marke aber nicht erst in den letzten Jahrzehnten erworben, sondern sie blickt bereits auf eine lange Geschichte von technischen und uhrmacherischen Erfolgen und Höchstleistungen zurück, die weit in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Ohne dieses unablässige Streben nach Neu- und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der mechanischen Uhr und nach Perfektionierung von deren Gangeigenschaften wäre das Haus Patek Philippe niemals dorthin gekommen, wo es sich heute befindet. Aus der Genfer Manufaktur stammen viele der kompliziertesten Taschen- und Armbanduhren, die jemals gebaut wurden.
Geschichte: Am 1. Mai 1839 gründen Graf Antoine Norbert de Patek, ein polnischer Emigrant, und sein Landsmann François Czapek in Genf die Firma Patek, Czapek & Cie. Aufgrund von Differenzen zwischen beiden wird die Zusammenarbeit jedoch nicht weitergeführt.
Bereits 1844 hat sich Patek den begabten französischen Uhrmacher Jean Adrien Philippe als neuen Partner gewählt. Dieser hatte die Uhrengeschichte bereits um eine wichtige Erfindung bereichert: den Kronenaufzug. Seitdem brauchen Uhren nicht mehr mit einem zusätzlichen Schlüssel aufgezogen werden, sondern sowohl der Aufzug als auch das Einstellen der Zeiger nach der Uhrzeit erfolgen nun über die weitaus praktischere Krone. Vom 1. Mai 1845 an nennt sich die Firma Patek Philippe & Cie.
Am 1. Februar 1901 wird Patek Philippe in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und in "Ancienne Manufacture d'Horlogerie Patek Philippe & Cie. S.A." umbenannt.
1925 erscheint die weltweit erste Armbanduhr mit ewigem Kalender. Das aufwendige Schaltwerk weist springende Anzeigen auf.
Als 1931 wegen der Weltwirtschaftskrise ein finanzkräftiger Investor gesucht wird, erklären sich die Brüder Charles und Jean Stern, deren Zifferblattfabrik schon seit einiger Zeit zu den Lieferanten der Firma gehört hatte, bereit, die Aktienmehrheit des Unternehmens zu übernehmen. Seitdem wird der Name der Familie Stern mit Patek Philippe in einem Atemzug genannt.

Der letzte Meilenstein, was Taschenuhren von Patek Philippe betrifft, wird erst 1989 gesetzt. Das legendäre Kaliber 89 wird zur 150-jährigen Jubiläumsfeier der Marke vorgestellt. Es gilt als kompliziertestes Taschenuhrwerk überhaupt. An Entwicklung und Herstellung dieser Uhr wurde ganze neun Jahre gearbeitet. Sie umfasst insgesamt 33 Komplikationen und 1728 Bestandteile. Als Taschenuhr der Superlative verfügt sie über nicht weniger als 24 Zeiger und 12 Hilfszifferblätter (verteilt auf beide Gehäuseseiten). Neben einem Tourbillon, einer Minutenrepetition mit grossem und kleinem Läutwerk sowie einem Wecker, einem Schleppzeiger-Chronographenwerk und einem in vielerlei Hinsicht wirklich "ewigem" Kalender verfügt das Kaliber 89 über weitere 20 zum Teil sehr ausgefallene und überaus schwer zu realisierende Komplikationen.


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Seeland
Firmengründung: 1873
Firmensitz: Madretsch (Biel), La Chaux de Fonds (Invicta)
im Internet:
Kurzbeschreibung: Die Firma Seeland wurde von dem, 1879 aus der IWC Schaffhausen ausscheidenden Chef, Ferdinand F. Seeland gegründet. Eine Werbeanzeige von 1917 sagt aus, dass die Firma Seeland 1873 gegründet wurde, was dann allerdings heissen würde, dass Ferdinand F. Seeland entweder die Firma während seiner IWC-Zeit gegründet hätte oder nicht der Gründer war.
1896 liess sich die Firma unter dem Namen S.W.C. eintragen und gab als Geschäftszweck Herstellung von Uhrgehäusen, Cuvetten, Zifferblättern und Uhrwerken aller Art an. 1902 wurde die Firma zu Judith & Co. umbenannt.
1910 meldete die Firma Judith & Co. (Nachfolger der Fabrique d'Horlogerie Seeland) die Patente Nr. 34497 (1905) und 39064 (1907) in der Schweiz an.

1913 wurde die Firma wieder zu Seeland Watch Co. S.A umbenannt und diese gewann 1914 an der Schweizer Landesschau (Swiss National Exhibition) in Bern eine Goldmedaille. Einer Werbeanzeige von 1920 zu Folge war die Fabrik Seeland Watch Co. zu dieser Zeit in Madretsch (Biel) ansässig, hatte ihre Büros aber in La Chaux de Fonds. Die Adresse in La Chaux de Fonds war dieselbe wie die der Fabrik Invicta, einer Firma die später mit Uhren der Marke Seeland handelte.

Insgesamt scheint die Geschichte der Firma Seeland Watch Co. etwas undurchsichtig und es sind einige Punkte die bis heute weder dementiert noch bestätigt werden konnten. Es ist aber eine Tatsache, dass die Uhrwerke von Seeland aus deren eigener Produktion stammen und mit der Firma IWC Schaffhausen ausser einer gewissen Ähnlichkeit bei einigen Kalibern nichts zu tun haben.

Geschichte:


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Firmengründung: 1853
Firmensitz:
im Internet: >http://www.tissot.ch
Kurzbeschreibung: Gegründet im Jahr 1853 von Charls Tissot in Le Locle. Die Weltzeituhr mit automatischem Aufzug durch Pendelschwungmasse Kaliber 28.5 gehört zu den Sammleruhren. Diese Uhr verfügt über Zeitanzeige für 24 Städte der Erde, diese Städtescheibe auf dem Zifferblatt dreht sich einmal in 24 Stunden. Mit Hilfe eines Drückers bei der Zwei lassen sich die Zeiger unabhängig von der Städtescheibe verstellen. Dieses Modell kam 1952 auf den Markt. In den Jahren von 1930 bis 1960 entwickelte die Firma Tissot 72 eigene Uhrwerke.
Geschichte:


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Firmengründung: 1846
Firmensitz: Genf/Schweiz
im Internet: >http://www.ulysse-nardin.ch
Kurzbeschreibung: Ulysse Nardin ist eine traditionsreiche Uhrenfirma mit einer über 150-jährigen Geschichte. Die Firma ist weltberühmt für ihre Marine-Chronometer und produziert heute komplizierte Uhren der Extraklasse.
Geschichte:


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(Siehe auch >Alpina)


Firmen-/Kooperationsgründung: 1908
Sitz: Schweiz
im Internet: -
Kurzbeschreibung: Bei "Union Horlogère" handelte es sich um eine, 1908 gegründete, Kooperation zwischen der Schweizerischen Alpina und deutschen Glashütte Unternehmen.
Geschichte: Um 1883 wurde die Alpina, Genossenschaft von Uhrenfabrikanten und -Händlern unter dem Namen "Schweizerische Uhrmacher-Corporation" und seit 1890 in Biel ansässig, gegründet. 1899 wurde eine deutsche Generalvertretung in Berlin eingerichtet; um 1905 traten auch Glashütter Unternehmen in die Genossenschaft ein. Diese versuchte daraufhin, ihre Uhren unter der Signatur "Alpina Union Horlogère Glashütte SA" als echte Glashütter Uhren zu verkaufen (was sie aber nicht waren). Eine Uhrenfabrik "Alpina Union Horlogère" war 1908 gegründet worden.


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Firmengründung: 1850
Sitz: USA (heute: Marin/Schweiz)
im Internet: >http://www.waltham.ch
Kurzbeschreibung: Diese grösste und bedeutendste amerikanische Taschenuhrenfabrik war entstanden aus dem Bankrott, den Dennison und Howard 1857 mit ihrer 1850 gegründeten Firma machten. Der bankrotte Betrieb wurde umorganisiert und unter dem Namen 'Appelton Tracy & Co.' mit neuer Führung wieder aufgemacht. 1859 fusionierte er mit der Waltham Improvement Co. zur "American Watch Co.' und erhielt 1885 den endgültigen Namen, unter welchem die Firma bis 1960 bestand. Insgesamt wurden 35 Mio. Uhren produziert.
Geschichte: Die Waltham Watch Company, 1850 gegründet, entwickelte sich zu einer der grössten Uhrenfabriken der Welt. Die Chronik ihrer Entwicklung: 1850: Howard, Davis & Dennison; 1851: American Horologe Co.; 1851-1853: The Warren Manufacturing Co.; 1853-1857: Boston Watch Co. ("Dennison, Howard & Davis", "Samuel Curtis", "Fellows & Schell"); 1857 Tracy, Baker & Co.; 1857-1859: Appleton, Tracy & Company ("Appleton, Tracy & Co.", "C. T. Parker", "Chronometer", "P. S. Bartlett"); 1859-1960: American Waltham Watch Co.
Bei Waltham werden alle Zubehörteile zur Taschenuhr selbst fabriziert, wie z.B. Spirale, Feder, Uhrsteine, Zifferblätter und Zeiger, nicht aber die Gehäuse.


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Firmengründung: 1755
Firmensitz: Genf/Schweiz
im Internet: >http://www.vacheron.ch
Kurzbeschreibung: Älteste Uhrenmanufaktur der Welt, die 1755 in Genf von dem 24jährigen Jean-Marc Vacheron gegründet wurde. Der Aufstieg zur Uhrenmarke der gekrönten und ungekrönten Häupter (Schah von Persien, Herzog von Windsor, König Faruk von Ägypten und viele Hollywood-Stars) begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; der Erfolg ist bis heute ungebrochen.
Geschichte: Vacheron Constantin wurde 1755 im Genfer Stadtteil Saint-Gervais durch den Uhrmacher Jean-Marc Vacheron gegründet. Der zweite Namensgeber der Manufaktur, der Kaufmann François Constantin, stieg 1819 als Partner in die Firma ein und kümmerte sich vor allem um den Vertrieb in ganz Europa.
Im Jahr 1839 wurden von dem Chefmechaniker Georges-Auguste Leschot erstmals in der Uhrenbranche Maschinen entwickelt, mit denen Kleinserien produziert werden konnten. 1875 bezog das Unternehmen neue Räume in der Rue des Moulins, wo sich bis heute der Unternehmenssitz sowie die 1906 eröffneten Verkaufsräume und das Vacheron Constantin-Museum befinden.
Das Firmenlogo von Vacheron Constantin ist seit 1880 ein Malteserkreuz. Es versinnbildlicht ein typisches technisches Detail der Zeitmesser, ein Stellrad, das sich auf dem Federhausdeckel dreht und ein Überspannen der Zugfeder verhindert. Dieses Merkmal verbesserte früher die Ganggenauigkeit von Uhren.
Neben dem Hauptsitz in Genf verfügt Vacheron Constantin in Le Sentier im Vallée de Joux und seit 2004 im Genfer Vorort Plan-les-Ouates über weitere Produktionsstandorte. Die 105 Mitarbeiter der Uhrenproduktion fertigen pro Jahr 15.000 Armbanduhren her, zu 80 Prozent in Handarbeit.
Zum 200-jährigen Jubiläum des Unternehmens im Jahr 1955 präsentierte Vacheron Constantin das flachste mechanische Uhrwerk der Welt, mit einer „Dicke“ von nur 1,64 Millimetern


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Firmengründung: 1865
Firmensitz: Le Locle
im Internet: >http://www.zenith-watches.com
Kurzbeschreibung: Für sportliche und genaue Uhren bekannter Hersteller mit eigenen Werken. Der El Primero von Zenith war der erste Chronograph mit automatischem Aufzug und gilt immer noch als bestes Chronographen-Kaliber. Inzwischen gehört Zenith zusammen mit Ebel, TAG Heuer und Chaumet zur französischen LVMH-Gruppe.
Geschichte: Im Jahr 1865 wird auf Initiative von Georges Favre-Jacot eine der legendären Manufakturen der Haute Horlogerie gegründet. Mit 22 Jahren ruft er mit grosser Weitsicht das Konzept der Uhrenmanufaktur ins Leben: Er versammelt alle Uhrmacher unter einem Dach, bietet ihnen Wärme und Licht. So können sie sich vollends den Zeitmessern widmen, die sie entwerfen. Das Wort „Manufaktur“ (aus dem Lateinischen manu facere) geht auf die sprichwörtliche Handarbeit des Uhrmachers zurück. Eines Abends vollendet Georges Favre-Jacot ein Uhrwerk, das ihm perfekter scheint als alle anderen. Er tritt daher in die sternenklare Nacht hinaus und richtet seinen Blick zum Himmelsgewölbe. Und das Weltall spricht zu ihm. Er sieht die gigantische Himmelsmechanik mit dem Polarstern im Zentrum, die in ihrer Komplexität dem Spiel der Räder und Zapfen eines Uhrwerks ähnelt. In diesem Moment beschliesst er, sein neues Uhrwerk und auch seine Manufaktur nach dem höchsten Punkt des Universums zu benennen: ZENITH. Zu seinem Symbol macht er den Stern, den leuchtenden Glücksbringer und himmlischen Wegweiser in eine viel versprechende Zukunft. Von nun an durchschreitet die Manufaktur, immer ihrem guten Stern folgend, mit ihren 2000 goldenen Händen siegesgewiss das 20. Jahrhundert. 1565 Auszeichnungen, über 50 legendäre Kaliber, Filialen auf der ganzen Welt, in New York und Paris, in Moskau und Tokio … Die Geschichte schreitet nun unter der Ägide aussergewöhnlicher Männer und Frauen voran. Sie sind sich der Bedeutung des Erbes, das sie hüten, bewusst und pflegen es liebevoll, immer den Werten des Unternehmensgründers eingedenk: Schönheit, Wahrheit, Integrität, Präzision und Beherrschung der Komplexität. Doch sie gehen noch einen Schritt weiter: Sie führen die Tradition nicht nur fort, sie erfinden sie auch neu.

Heute hält die Manufaktur nach wie vor ihren Anspruch aufrecht: das Schöne in den Dienst der mechanischen Perfektion zu stellen und eine subtile Balance von Tradition und Modernität zu wahren. Und am Himmel leuchtet der Stern am ZENITH ewig weiter, als ob Georges Favre-Jacot auf dem Bordstein der Welt sässe und über sein Erbe wachte und das Werk seiner Nachfolger kritisch betrachtete.


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